Chaos-Tage Essen: Bier und Urin

Die Chaos-Tage in Essen verliefen im Bier und Urin am Kennedyplatz. Nicht viel passierte, noch weniger gibt es zu berichten. Schadensbilanz: Ein Fenster und ein verhafteter Punk am Samstag. Sonst keine weiteren Einsätze der Polizei.
In Spitzenzeiten waren ca. 200 Punks hauptsächlich aus dem Ruhrgebiet hier. Man saß zusammen, trank Bier und gröhlte. Von Chaos keine Spur, das ganze mutete eher an wie ein gemütliches "Punx Picnic". Die Polizei war zwar teils genervt, wurde aber nie aktiv, ausser beim Verteilen der Müllsäcke. Brav räumten die Bunthaarigen ihren Dreck auch weg.
Die befürchtete Massenschlägerei mit den berüchtigten RWE-Hooligans blieb auch aus, obwohl es Gerüchteweise immer wieder Ansammlungen dieser Herren gab. Die Angaben über deren Zahl sind aber vage und variieren zwischen 30 und 2000 (!) Hools.
Kurzer Höhepunkt: Ein schmissiger Jungliberaler parkte mit seinem blau-gelben "18%"-SMART direkt am Ort des Geschehens, wurde dann aber zu seiner eigenen Sicherheit des Platzes verwiesen. Zitat des Tages eines Polizisten: "Polizeiliche Maßnahmen sind keine Gewalttaten!"
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